Es ist an der Zeit gewesen auch den Müttern in Spremberg eine Stimme zu schenken! Denn viele Mütter in Spremberg jonglieren sowohl Sorgearbeit als auch Erwerbsarbeit, leisten jeden Tag eine Menge und sind ein enorm wichtiger Teil für unsere schöne Stadt.
Deshalb haben wir gemeinsam mit Pauline Neumann, einer studierten Psychologin, die sich auf Weiterbildungsforschung und Organisationsentwicklung spezialisiert hat und sich zudem den Themen Vereinbarkeit und Mental Load in der Arbeitsgestaltung widmet und mit enilu-Coaching Eltern auf dem Weg zur gleichberechtigten Elternschaft unterstützt, zu einem kostenfreien Workshop „Perspektiven von und für Mütter in Spremberg“ eingeladen.
Am 30. Juli haben sich den Räumen der ASG Spremberg GmbH sieben Teilnehmerinnen eingefunden. Eingeladen waren vor allem Mütter, die (zurück) nach Spremberg gezogen und berufstätig sind. Ziel der Veranstaltung ist es gewesen Wünsche und Bedarfe von Müttern in Bezug auf ihre Erwerbstätigkeit sichtbar zu machen. Es geht darum wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie wirklich möglich wird, ohne dass Mütter ausbrennen und wie Unternehmen diese Vereinbarkeit unterstützen.
Der Workshop brachte uns, neben vielen aufschlussreichen Gesprächen, vor allem eine Menge Ideen. In der Runde aus Müttern und Unternehmerinnen wurde über Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz, über Herausforderungen als „Neuling“ in Spremberg und die Wichtigkeit eines Perspektivwechsels diskutiert. Nach zwei Stunden erschien die Zeit wie verflogen und die Gespräche hätten vermutlich noch einige weitere Stunden füllen können.
Jetzt heißt es, Ergebnisse wirken lassen, Ideen weiterverfolgen und handfeste Lösungen entwickeln. Ein kleiner Ausblick: Es soll mehr Vernetzung stattfinden, familienfreundliche Unternehmen sollen echte Wertschätzung erlangen und sich gegenseitig inspirieren.
Wie das passiert, werden wir zu gegebener Zeit berichten. Bis dahin sind wir den Teilnehmerinnen des Workshops und der Moderatorin Pauline Neumann dankbar für den ergebnisreichen Austausch!